Dirk Marx

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Rindermarkt Halle

1. Juni 2010 · Kein Kommentar · Meinung

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CDU-Ortsverband St. Pauli Thomas Felskowsky MdHB, (0176) 48 60 17 41
Jens-Thomas Kleinikauf, (0174) 369 82 20

Hamburg, den 01. Juni 2010
PRESSEMITTEILUNG
„NEIN“ zu einer überdimensionalen Musikhalle auf St. Pauli!

Der Vorstand der CDU St. Pauli ist unzufrieden mit den bisherigen Vorschlägen für die zukünftige Nutzung des Gelände der Alten Rinderhalle. Besonders die Planungen für eine Musikhalle mit 4000 Plätzen stoßen auf Kritik.
Ortsvorsitzender Thomas Felskowsky MdHB dazu: „Kein Mensch braucht einen derart über-dimensionierten Musikstandort auf St. Pauli. Die Belastungen für die Wohnbevölkerung sind schon jetzt enorm: Großveranstaltungen wie z. B. der Schlagermove, feierwütige Pistengänger an jedem Wochenende und der Besucherstrom zwischen Schanzenviertel und Reeperbahn. Der damit verbundene Lärm und die Verschmutzung sind schon jetzt eine Zumutung für die Menschen im Stadtteil.
Die Musikhalle, so befürchtet die CDU St. Pauli, wird das Ganze noch verstärken. Denn klar ist, dass sie zu einem enormen Besucherandrang und dem damit verbundenem Parkplatzsuch-verkehr rund um das Gelände führen wird.
Nach Ansicht des CDU-Ortsverbands St. Pauli sind auch die angedachten Wohnungen an dieser Stelle eine Fehlplanung: „Wer möchte schon eingezwängt zwischen zwei lauten Verkehrsachsen, St. Pauli-Stadion, Heiligengeistfeld und Musikhalle wohnen?“, fragt man sich dort. Zwangsläufigen Lärmbelastungen könnte nur durch eine eingeschränkte Nutzung dieser Veranstaltungsorte begegnet werden.
Thomas Felskowsky spricht aus, was viele denken: „Wenn der Bezirk Hamburg-Mitte solche Planungen vorantreibt, entsteht der Eindruck, dass Traditionsveranstaltung wie z. B. der DOM nicht mehr gewollt sind und über eine Neuplanung Fakten geschaffen werden sollen.”
Der Ortsverband fordert stattdessen die Einrichtung eines Nahversorgungszentrums sowie den Erhalt von dringend benötigtem Parkraum für die Anwohner.
Dazu der Bürgerschaftsabgeordnete für St. Pauli abschließend: „St. Pauli braucht einen Ersatz für den Realmarkt an dieser Stelle. Deshalb ist es wichtig, dass dort ein Vollsortimenter angesiedelt wird der die Belange des täglichen Bedarfs abdeckt. Zudem muss an ausreichend Parkraum für die umliegenden Anwohner gedacht werden, da bis heute die seinerzeit versprochene Quartiersgarage nicht gebaut wurde.“

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